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Ausgleichsbeiträge
Dienstleistungsname: Ausgleichsbeiträge

Beschreibung:

Die mit Hilfe von Fördermitteln durchgeführten Maßnahmen im öffentlichen und privaten Bereich des Sanierungsgebietes bewirken strukturelle Veränderungen auch im Umfeld des gesamten Sanierungsgebietes. Der Standort kann für gewerbliche und für eine Wohnnutzung an Attraktivität gewinnen und auf dem Grundstücksmarkt steigende Bodenwerte nach sich ziehen.
Im § 154 BauGB heißt es dazu, dass der Eigentümer eines im förmlich festgelegten Sanierungsgebiet gelegenen Grundstücks einen Ausgleichsbetrag in Geld zu entrichten hat, der der durch die Sanierung bedingten Erhöhung des Bodenwerts seines Grundstücks entspricht.
Dabei ist zu beachten, dass Vorschriften über die Erhebung von Beiträgen für Erschließungsanlagen im Sinne des § 127 Abs. 2 auf Grundstücke im förmlich festgelegten Sanierungsgebiet nicht anzuwenden sind.
 
Mögliche vorzeitige Ablösung der Ausgleichsbeträge
Auf Antrag des Eigentümers kann die Stadt den Ausgleichsbetrag vorzeitig, also noch während der Laufzeit des Sanierungsverfahrens mittels einer freiwilligen Vereinbarung festsetzen. Bei der vorzeitigen Ablösung kann der Ausgleichsbetrag durch einen Risikoabschlag in Bezug auf die tatsächliche Erreichung des Sanierungsziels sowie durch eine Abzinsung gedämpft werden.
 
Die Basis für die Wertermittlung von Ausgleichsbeiträgen im Sanierungsgebiet ist ein Sachverständigengutachten (Stand November 2011). Es kann ab sofort hier eingesehen werden.

Fragen dazu und zur Möglichkeit der Minderung der Ausgleichsbeiträge bei vorzeitiger Ablösung beantwortet die Sanierungsberatung der Stadtverwaltung.
 
Link zum Gutachten (pdf-Datei) hier:   Bekanntmachungssatzung 

Rechtsgrundlage: BauGB

Ämter:



Mitarbeiter
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Frau Hahn, K.03421 748 423 k.hahn@torgau.de