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Wohnungswechsel - Anmeldung
Dienstleistungsname: Wohnungswechsel - Anmeldung

Beschreibung:
 
Information zum Wohnungswechsel - Anmeldung
 
Wichtige Information zum neuen Bundesmeldegesetz ab 1.November 2015
  
An-, Um- und Abmeldungen ab 01. November 2015 nur mit Bestätigung des Wohnungsgebers! 
Das neue Bundesmeldegesetz sieht u.a. vor, dass zur
     - Anmeldung bei Zuzug,
    
- Ummeldung bei Umzug und
    
- Abmeldung bei Wegzug ins Ausland oder ersatzloser Aufgabe einer Nebenwohnung
die Vorlage einer Erklärung des Wohnungsgebers erforderlich ist (Einzuholen beim Vermieter/Eigentümer). 
Die Vorlage des Mietvertrages ist hierfür nicht ausreichend!
  1. Wer eine Wohnung bezieht, hat sich bei der Meldebehörde innerhalb von zwei Wochen anzumelden. Wenn Sie diese Frist nicht einhalten, begehen Sie eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann.
  2. Der Meldeschein ist wahrheitsgemäß, vollständig und deutlich lesbar auszufüllen und von Ihnen zu unterschreiben. Rechtsgrundlage hierfür sind die §§ 10 und 13 SächsMG.
  3. Für jede anzumeldende Person ist ein eigener Meldeschein auszufüllen. Angehörige einer Familie mit denselben bisherigen und neuen Wohnungen können einen Meldeschein gemeinsam verwenden, der nur von einem der volljährigen Meldepflichtigen zu unterschreiben ist. Bei der Anmeldung von mehr als sechs Personen bitte einen weiteren Meldeschein verwenden.
  4. Bei der Anmeldung ist der Personalausweis oder der Reisepass aller Meldepflichtigen vorzulegen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben.
  5. Es wird darauf hingewiesen, dass diese Anmeldung nicht von der Verpflichtung befreit, den Wohnungs-wechsel gegebenenfalls anderen Behörden mitzuteilen (z. B. Kraftfahrzeugzulassungsstelle).
  6. Auf Verlangen der Meldebehörde hat der Meldepflichtige die erforderlichen Auskünfte zu erteilen, die zum Nachweis der Angaben erforderlichen Unterlagen (z. B. Geburts-, Heiratsurkunde, Mietvertrag) vorzulegen oder persönlich zu erscheinen. Rechtsgrundlage hierfür ist § 14 SächsMG.
  7. Datenübermittlungen: Die Meldebehörden übermitteln regelmäßig Daten an andere Behörden. Anlass und Zweck der Datenübermittlungen, die Datenempfänger sowie die zu übermittelnden Daten werden im Säch-sischen Meldegesetz, in der Sächsischen Meldeverordnung sowie in der 1. BMeldDÜV und der Verordnung zur Durchführung von regelmäßigen Datenübermittlungen der Meldebehörden an Behörden oder sonstige öffentliche Stellen des Bundes (Zweite Bundesmeldedatenübermittlungsverordnung – 2. BMeldDÜV) vom
    31. Juli 1995 (BGBl. I S. 1011), zuletzt geändert durch Artikel 11 des Gesetzes vom 21. Dezember 2008 (BGBl. I S. 2933, 2937), in der jeweils geltenden Fassung, geregelt.
  8. Die Meldebehörde hat dem Betroffenen auf Antrag Auskunft zu erteilen über
    - die zu seiner Person gespeicherten Daten und Hinweise, auch soweit sie sich auf die Herkunft der Daten beziehen,
    - die Empfänger oder Kategorien von Empfängern von regelmäßigen Datenübermittlungen sowie die Arten der zu
       übermittelnden Daten, 
    - die Zwecke und die Rechtsgrundlagen der Speicherung und von Datenübermittlungen.

    Die Meldebehörde bestimmt das Verfahren der Auskunftserteilung. Kosten werden nicht erhoben.
  9. Auskunfts- und Übermittlungssperren:
    Eine Auskunftssperre wird auf Antrag im Melderegister eingetragen, wenn Sie gegenüber der Melde-behörde Tatsachen glaubhaft machen, dass Ihnen oder einer anderen Person durch eine Melderegister-auskunft eine Gefahr für Leben, Gesundheit, persönliche Freiheit oder ähnliche schutzwürdige Interessen erwachsen kann. Die Auskunftssperre gilt nur für die Wohnung, für die sie beantragt und im Melderegister eingetragen wurde. Sie ist gebührenfrei und endet mit Ablauf des zweiten auf die Antragstellung folgenden Kalenderjahres. Sie kann auf Antrag verlängert werden.
    Weiterhin besteht die Möglichkeit, der Weitergabe oder Veröffentlichung Ihrer Daten sowie der Auskunftserteilung in bestimmten Fällen ohne Begründung zu widersprechen; siehe dazu auch (7) unter “Ausfüllen des Meldescheins“.