Brückenkopf - Ansicht aus der Luft
Brückenkopf

Der Brückenkopf liegt auf der Ostseite der Elbe vor den Toren der Stadt Torgau.
Die Geschichte des Brückenkopfes ist die Geschichte einer militärischen Anlage.
 
Historisch erstmals verbürgt ist eine Brückenschanze am strategisch bedeutenden Elbübergang bei Torgau in den Jahren 1631 – 1633. Sie war im 30-jährigen Krieg unter Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen errichtet und schon kurz darauf im Jahre 1637, ebenso wie die damalige Elbbrücke, zerstört worden. übrig blieb nur ein Wachhaus, das bis 1807 existierte.
Anfang des 19. Jahrhunderts wurde auf Drängen Napoleon I. Torgau als Festung ausgebaut. Der Brückenkopf war dabei die Verteidigungsanlage, die die Stadt und insbesondere die Elbbrücke vor Angriffen aus dem Osten schützen sollte.
In der Zeit des ersten Weltkrieges diente der Brückenkopf als Haftanstalt für gefangene Offiziere, danach wurden die Bauten zivil genutzt, teilweise auch als Jugendherberge nach dem zweiten Weltkrieg.
Heute stehen der Brückenkopf und die Lünetten als Sachgesamtheit unter Denkmalschutz.

Festungsanlagen in Torgau aus der Zeit des Mittelalters bis ins 19. Jahrhundert,
die größtenteils bis heute erhalten sind:

Festungsanlagen

1 - Historische Altstadt                2 - Brückenkopf                 3 - Fort Zinna (JVA)


Seite empfehlen | Seite drucken |