Mehr Eigenvorsorge gegen Naturgewalten

Die Sächsische Staatsregierung setzt bei der Vorsorge gegen Naturgefahren auf die Eigenverantwortung und Eigenvorsorge ihrer Bürgerinnen und Bürger.

Mit Verweis auf die jüngsten Naturkatastrophen im Freistaat erklärte Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) : „Wir werden auch in Zukunft mit solchen Herausforderungen konfrontiert sein. Jeder Einzelne muss daher selbst Vorsorge treffen."

Staatliche Unterstützung kann künftig nur gegeben werden, wenn das Risiko nicht versicherbar war. Das gilt aber nur für maximal 1,5 % der Gebäude in Sachsen.

Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirschaft können 98,5 % aller Gebäude im Freistaat problemlos versichert werden. Rund 46 % der sächsischen Hausbesitzer haben diesen wichtigen Schritt bereits getan.

Umfassende Informationen zur richtigen Versicherung, zu bestehenden Gefahrenlagen und praktische Tipps zur Vorsorge gegen Hochwasser, Sturm, Hagel und anderen Naturgewalten bietet das Internetportal www.naturgefahren.sachsen.de.

Über diese Seite ist auch das sogenannte „Zonierungssystem für Überschwemmungen, Rückstau und Starkregen" (ZÜRS) abrufbar. Dort erfolgt eine individuelle und grundstücksgenaue Darstellung der verschiedenen Gefahrenlagen und eine entsprechende Risikobewertung für ihr Grundstück.



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