Eine Notgruppe in jeder Kita

Zu einem Informationsgespräch und einem Austausch hatte Oberbürgermeisterin Romina Barth am Montagabend sämtliche Leiter und Leiterinnen der Torgauer Kindereinrichtungen ins Rathaus gebeten. Anlass war die Allgemeinverfügung des Freistaates, die die Schließung der Kindereinrichtungen und Schule zum 18. März vorsieht.

Bereits am Montag hatten viele Eltern darauf verzichtet, ihre Sprösslinge in den Einrichtungen zur Betreuung abzugeben. Oberbürgermeisterin Romina Barth zeigte sich froh und dankbar über die besonnenen Reaktionen der Eltern sowie deren Bemühungen, schnell und möglichst unkompliziert eine alternative Betreuung für ihre Kinder im häuslichen Umfeld zu finden. „Ich bin stolz auf unsere Torgauer!".

Laut Aussage der Kita-Vertreter dürfte sich auch die Menge der Anträge auf Notbetreuung, die die Stadt in den nächsten Tagen erreicht, in Grenzen halten. Romina Barth sagt im Rahmen des Gespräches zu, dass es in jeder Kindereinrichtung eine Notgruppe geben wird.

Zudem versicherte sie, dass ihre Verwaltung sämtliche einkommenden Anträge schnellstmöglich bearbeiten und Eltern sowie Einrichtungen über die jeweilige Entscheidung informieren wird. Gleichzeitig betonte die Oberbürgermeisterin, dass kein Kind zur Betreuung aufgenommen werden darf, dessen Eltern keinen Antrag gestellt oder einen Negativbescheid auf einen solchen erhalten haben.



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