Kunstprojekt in Torgau ausgeschrieben

Im Vorfeld der Landesgartenschau möchte Torgau mit Kunst im öffentlichen Raum die Verbindung zwischen Natur, Mensch und Geschichte darstellen.

Deshalb lobt Torgau jetzt einen Ideenwettbewerb zu künstlerischen Installationen aus, die sich mit dem heutigen Stadtbild im Spannungsfeld von „Natur - Mensch - Geschichte" auseinandersetzen. Das Kunstprojekt erfolgt im Vorfeld der Sächsischen Landesgartenschau, die unter demselben Titel von Ende April bis Oktober 2022 in Torgau geplant ist.

Die Ausschreibung richtet sich an professionell tätige bildende Künstler/innen aus Sachsen und Mitteldeutschland. In einem zweistufigen Wettbewerb in Kooperation mit dem Bund Bildender Künstler Leipzig e.V. sollen bis zu vier Ideen von einer Jury zur Realisierung ausgewählt werden.

Die Stadt Torgau verfügt über eine einzigartig erhaltene Renaissance-Altstadt und zahlreiche grüne Oasen. Die Gärten in der ehemaligen Residenzstadt Torgau zählten zu den frühesten und bedeutendsten Renaissance-Gärten Deutschlands. Das Glacis, der heutige Stadtpark, ist ein Relikt aus der Festungszeit und ein über viele Jahre gewachsenes Naturschutzgebiet, welches das Herzstück der Landesgartenschau bilden wird.

An voraussichtlich drei bis vier zentralen Standorten reflektieren die Kunstobjekte ab 2021 die gegenseitige Beeinflussung von Natur, Mensch und Geschichte. Der Mensch wird als Teil und als Gestalter von Natur und Geschichte gleichermaßen im Fokus stehen. Die Realisierung der ausgewählten Siegerentwürfe erfolgt 2021 vorbehaltlich der Bestätigung des Haushalts und der Förderzusage durch den Kulturraum Leipziger Raum.

Die Entwürfe der ersten Wettbewerbsstufe sind bis zum 31. August 2020 formlos bei der Stadt Torgau einzureichen. Die vollständige Ausschreibung ist unter www.torgau.de und www.bbkl.org veröffentlicht. Eine vorherige Ortsbegehung mit interessierten Künstler/innen erfolgt voraussichtlich am 17. Juli.


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