„Grüne“ Ideen sind gefragt

Nächste Phase des Ideen- und Realisierungswettbewerb für die 9. Sächsische Landesgartenschau 2022

Vor einem Jahr fiel die Entscheidung: die Große Kreisstadt Torgau wird Ausrichterstadt der 9. Sächsischen Landesgartenschau im Jahr 2022. „Seit fast 200 Jahren ist Torgaus Stadtpark ein Refugium für Mensch und Natur", sagt Oberbürgermeisterin Romina Barth. „Heute ist das Glacis das Rückgrat unseres städtischen Grünsystems und ein gern genutzter Naherholungs- und Freizeitort für die Bürger. Im Jahr 2022 wird das Glacis genau deshalb auch das Herzstück der Landesgartenschau, für die schon jetzt die Planungen laufen. „Der freiraumplanerische Ideen- und Realisierungswettbewerb kann nun in die nächste Phase gehen. Am 19. Januar wurden in Leipzig unter notarieller Aufsicht die 25 Wettbewerbsteilnehmer aus allen Bewerbungen festgestellt. „Am 12. Februar sind diese Wettbewerbsteilnehmer nach Torgau eingeladen, um sich ein Bild vom zukünftigen Gelände der Landesgartenschau zu machen", informiert Bettina Klein, die Landesgartenschaubeauftragte aus dem Stadtplanungsamt der Stadtverwaltung Torgau. „Danach haben sie bis zum 12. April 2018 Zeit, ihre Planungsergebnisse einzureichen, die anschließend vom 16. April bis 18. Mai einer Vorprüfung unterzogen werden. Am 24. und 25. Mai tagt dann das Preisgericht in Torgau, um den Wettbewerbssieger zu ermitteln. „Dieser Vorlauf sei nötig. Schließlich wollen die Besucher der Landesgartenschau im Jahr 2022 eine ansprechend gestaltete Gartenschau bestaunen. Ungeachtet des Wettbewerbs sind auch die Torgauerinnen und Torgauer gefragt. Denn es wird noch eine Vielzahl großer und kleiner Einzelprojekte geben, in deren Rahmen die Ideen der Bürger gefragt sind. „Wir werden eine entsprechende Plattform schaffen, auf der diese Ideen gesammelt werden", verspricht die Oberbürgermeisterin. „Eine zusätzliche Möglichkeit – nicht nur für Ideen, sondern auch zum aktiven Mitgestalten – wird der Förderverein bieten, der demnächst gegründet werden soll. Wer darin mitarbeiten möchte, kann sich gern an mich wenden. „Zudem schwebt ihr die Einbindung der Jugend vor. Oberbürgermeisterin Romina Barth: „Die Gartenschau soll mit allen und für alle gebaut werden. Sie wird unsere Stadt, eine ganze Region mit ihren Menschen sowie das ‚grüne‘ Image von Torgau um eine nachhaltige Facette erweitern." Und diese Nachhaltigkeit soll schließlich auch Torgaus Zukunft zugutekommen. „Für Torgaus Jugend von heute ist die Landesgartenschau eine große Chance, schon heute den Lebensraum von morgen mitzugestalten. Dabei könnten auch Einrichtungen und Anlagen für die Jugend eine große Rolle spielen."



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