Waldumbau außerhalb von Schutzgebieten

Im Stadtwald Torgau wird gegenwärtig im Rahmen der 10 jährigen Forstplanung eine Fläche von ca. 18,7 ha umgebaut. Betroffen sind   Flurstücke in der Gemarkung Gräfendorf sowie in der Gemarkung Staupitz.
Die Vorbestände sind zum großen Anteil Kiefern im Alter von 44 bis 130 Jahren. Alle Bestände wurden durch die letzten Stürme und Käferbefall stark in Mitleidenschaft gezogen. Inhalt der Maßnahmen sind die Beseitigung des Vorwuchses  und der geworfenen Baumstümpfe mit Hilfe eines Mulchers. Danach erfolgt das Streifenziehen  mittels Streifenpflug. Die Pflanzung erfolgt per Spalt- bzw. Lochpflanzung. Die Baumarten für die Aufforstung sind: Hainbuche, Rotbuche, Stieleiche, Roteiche, Bergahorn, Douglasie, Traubeneiche  und Esskastanie. Als Schutzmaßnahme auf Grund der derzeitigen Wildsituation erfolgt eine Einzäunung mit einem 1,60 m hohem Forstknotengeflecht.

Mit der Maßnahme wurden die Firmen P &P Dienstleistung GmbH & Co.KG sowie das Forstkontor Bülstringen beauftragt, welche nach einer öffentlichen Ausschreibung den Zuschlag erhalten haben.

Die Maßnahme ist ein weiterer Schritt in Richtung ökologischem Waldumbau und wird zu 75 % über den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raums im Freistaat Sachen ( ELER) gefördert.


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