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Bekommt Torgau bald einen Stadtgutschein?

    Innenstadtmanagerin stellt neue Marketingidee vor – Händler zeigen sich angetan

    Noch vor dem Weihnachtsgeschäft in diesem Jahr möchte Innenstadtmanagerin Stefanie Stramm eine neue Idee zu besseren Vermarktung der Innenstadt von Torgau in die Tat umsetzen. Es geht um die Einführung eines Stadtgutscheins. Der könnte helfen, die Bürger mehr für lokales Einkaufen zu sensibilisieren, Kaufkraft zu binden und die Sichtbarkeit lokalen Gewerbes zu erhöhen. Ihre neue Projektidee stellte Stefanie Stramm im Rahmen einer Sitzung des Händlerstammtisches in dieser Woche vor. Knapp 30 Händler waren der Einladung gefolgt und zeigten sich angetan von der Idee und ihrer Umsetzung in Form einer QR-Code basierten Karte. Die vorbereitenden Arbeiten übernehmen die Stadtverwaltung und die Innenstadtmanagerin, die dabei entstehenden Kosten trägt allein die Stadt. Nach dem positiven Fazit beim Händlerstammtisch gehen die Vorbereitungen nun in die heiße Phase. Geht es nach Innenstadtmanagerin Stefanie Stramm erfolgt die Einführung des Stadtgutscheins spätestens zum 1. Dezember dieses Jahres.

    Neben der Vorstellung dieses neuen Projektes nutzte Stefanie Stramm den Händlerstammtisch auch, um in diesem Jahr realisierte Aktionen auszuwerten, Ideen für neue zusammenzutragen und mit den Händlern deren Umsetzbarkeit zu erörtern. Positiv bewertet wurde in diesem Zusammenhang die Werbung im Zusammenspiel mit der Landesgartenschau. Die Stadt-Liebe-Torgau-Broschüre kam richtig gut an. Gleiches gilt für die Banner auf dem Landesgartenschaugelände, die immer wieder Besucher der LAGA im Anschluss auch noch in die Innenstadt führten, diese belebten und den Händlern zu Einnahmen verhalfen. Ein überwiegend positives Fazit zogen die Händler der Innenstadt auch, was das erste Hofnarrenfest betrifft.  Sowohl die zahlreichen Besucher als auch die Künstler zeigten sich begeistert. Ob sich das Fest in dieser Form im nächsten Jahr realisieren lässt, ist noch ungewiss. Ein Fördersumme wie in diesem Jahr, ist nicht zu erwarten. Veranstalterin Victoria Troka schlug deshalb vor, die Händler mögen sich vielleicht an der Finanzierung beteiligen. „Gern mit kleinen Summen, für die dann ein, zwei Künstler in der jeweiligen Straße ihr Programm aufführen“, so ihr Vorschlag.

    Einen kleinen Ausblick gab die städtische Kulturreferentin Sarah Lippert auf das bevorstehende „Torgau leuchtet“ vom 7. bis 9. Oktober. Was die Lichtkunst angeht, wird sie sich in diesem Jahr einzig auf das Schloss – innen wie außen – konzentrieren. Dennoch ziehen sich die verschiedenen Programmteile und Aktionen wieder quer durch die Innenstadt.

    Eine tolle Idee warf Innenstadtmanagerin Stefanie Stramm für den Nikolaus-Tag in den Raum. Familien könnten im Vorfeld Stiefel ihrer Kinder zum Befüllen abgeben. Die würden registriert und mit einer festen Nummer versehen. Die Händler bekommen dann die Stiefel, um diese zu befüllen und in ihren Schaufenstern am Nikolaustag zu drapieren. Die Familien wiederum müssten sich schließlich am 6. Dezember auf einen Spaziergang durch die Innenstadt begeben, um ihre gefüllten Stiefel in einem der Schaufenster zu entdecken und die Überraschung samt Stiefel zu erhalten. 

    Ein fester Bestandteil der Vorweihnachtszeit in Torgau ist der städtische Adventskalender, gefüllt mit zahlreichen Gutscheinen der Innenstadthändler, Gewerbetreibenden und Gastronomen. Den wird es auch in diesem Jahr geben. Stefanie Stramm ist es gelungen, weitere Gutscheingeber für die Kalenderidee zu gewinnen. So wird es möglich, dass in diesem Advent pro Tag mehrere Losnummern gewinnen können.

    Vom 2. bis 18. Dezember steht schließlich der diesjährige Märchenweihnachtsmarkt auf dem Veranstaltungsplan. Eingebettet in diesen ist ein verkaufsoffener Sonntag am 11. Dezember. Am Abend vorher laden die Veranstalter zur langen Weihnachtsnacht von 11 bis 24 Uhr. Programmtechnisch wollen es die Betreiber des Weihnachtsmarktes in diesem Jahr ein wenig ruhiger angehen lassen und sich auf die Wochenenden konzetrieren. Für diese aber lassen sie sich einiges einfallen.

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