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Lösung für Wildschwein-Problem in Sicht?

    Stadt Torgau darf jetzt im befriedeten Gebiet jagen lassen

    Darauf hat die Stadt Torgau seit Wochen hingearbeitet. Jetzt endlich liegt sie vor, die Genehmigung für die Jagd im befriedeten Gebiet. Den entsprechenden Antrag hatte die Verwaltung am 30. November 2021 gestellt, um der viel diskutierten Wildschweinproblematik rund um den Großen Teich endlich Herr zu werden. Mehrfach hatte Schwarzwild für erhebliche Verwüstungen gesorgt, sowohl in privaten Gärten als auch zum Beispiel auf dem Gelände des Fußballvereins SC Hartenfels Torgau 04 und ebenso im Strandbad. Darüber hinaus kam es regelmäßig zur Begegnungen mit Spaziergängern, Joggern, Radfahrern und Anwohnern.

    Gemäß der jetzt erteilten Gestattung durch die Untere Jagdbehörde des Landkreises Nordsachsen dürfen drei namentlich erwähnte städtische Jäger im befriedeten, sprich bewohnten Gebiet, auf Schwarzwild-Jagd gehen. Ziel ist es, die sprunghaft angestiegene Schwarzwildpopulation langfristig einzudämmen. In der Vergangenheit wurden zahlreiche andere Maßnahmen ausgeschöpft, um die Tiere von den besagten Grundstücken fern zu halten. Aufgrund der Struktur des betroffenen Geländes sind eine durchgehende Umzäunung oder anderweitige bauliche Maßnahmen zu den angrenzenden Freiflächen nicht möglich. Auch Vergrämungsmittel und Fangjagden an drei Standorten führten nicht zum erwünschten Erfolg.

    Nun soll die gezielte Bejagung der Wildschweine Abhilfe schaffen und weitere Wildschäden an Sachen oder gar Personen vorbeugen. Auch die Untere Jagdbehörde schätzte im Rahmen der Antragsprüfung ein, dass es kein anderes Mittel als die Jagd mehr gibt, um die Schwarzwild-Population im besagten Bereich tatsächlich langfristig einzudämmen.

     

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