„Wir verfolgen alle das gleiche Ziel“

  • Aus dem Rathaus
Bild für einen Bericht. Der Präventionsbeauftragte der Stadt sowie die Quartiersmanagerin des Stadtteiltreffs Nordwest stehen vor dem Gebäude. Gruppenbild
Präventionsteam vor dem Stadtteiltreff NW

Julia Klöppel und Volker Pfitzner sind das neue starke Team für den Stadtteiltreff Nordwest. „Wir wollen das Miteinander aller Menschen, die hier im Stadtteil Nordwest ihren Lebensmittelpunkt haben, fördern, sie zusammenbringen und für die gegenseitigen Eigenheiten und Belange sensibilisieren“, das ist das erklärte Ziel von Julia Klöppel, seit dem 1. November die neue Präventionsbeauftragte, und Volker Pfitzner, seines Zeichen Präventionsmanager im Stadtteil Torgau Nordwest.

Die beiden sind ein starkes Team, dass sich viel vorgenommen hat, um eben dieses Ziel zu erreichen und ganz nebenbei auch dem Stadtteiltreff wieder neues Leben einzuhauchen und mehr aus ihm zu machen, als eine bloße Beratungsstelle. Und beide scheinen wie gemacht für diese Aufgabe. Julia Klöppel ist 32 Jahre jung, verheiratet und Mutter zweier Kinder. Gebürtig kommt sie aus der Region, hatte dieser aber beruflich viele Jahre den Rücken gekehrt, arbeitete sowohl in der Abteilung Marketing und Kommunikation und zuletzt im Vorführwagenmanagement für einen großen deutschen Automobilhersteller. Was sie aber konkret für den Job als Präventionsbeauftragte befugt, ist vor allem ihre offene, positive Art. Sie arbeitet gern mit Menschen, ist unsagbar kreativ und liebt es, Menschen zu helfen, wo immer es ihr möglich ist. „Ich kann mich gut in Menschen und ihre jeweilige Lage hineinversetzen“, nennt sie selbst eine ihrer wichtigsten Eigenschaften und betont, dass sie sich sehr auf die neuen Herausforderungen freut und vom Team in Nordwest toll aufgenommen wurde.

Julia Klöppel ist in ihrer aktuellen Position Ansprechpartnerin für ausnahmslos alle Menschen, die im Torgauer Stadtteil Nordwest leben. Und mit Volker Pfitzner hat sie einen in Sachen Prävention erfahrenen Partner an ihrer Seite. Der 65-Jährige arbeitete viele Jahre im Bereich Prävention des Landeskriminalamtes, war ehrenamtlich sehr engagiert für den Weißen Ring tätig, unterstützt mit seiner Erfahrung jetzt die Opferhilfe. Im März 2020 kam die Berufung zum Präventionsmanager im Stadtteil Nordwest hinzu. „Von Beginn an hatte ich es mir zur Aufgabe gemacht, den Treff umzustrukturieren, eine Anlaufstelle für die gesamte Bevölkerung von Nordwest daraus zu entwickeln. Anfangs gab es viele Zweifler, dass dies wirklich möglich ist, aber in den vergangenen knapp zwei Jahren hat sich viel getan und wir sind auf einem guten Weg. Es hat sich spürbar etwas verändert“, erklärt Volker Pfitzner. Ihm bereitet die Arbeit in Nordwest viel Freude, auch wegen des gut funktionierenden Teams. „Wir verfolgen alle das gleiche Ziel.“

Um den Stadtteiltreff und seine Funktion langfristig weiterzuentwickeln, wurde das gesamte Objekt in den vergangenen Wochen erst einmal gründlich renoviert. Sobald es die Corona-Pandemie wieder zulässt, soll es zahlreiche verschiedene Aktivitäten geben, die hier organisiert werden und möglichst viele Menschen aller Nationen und Generationen in den Stadtteiltreff bringen. So startet im Januar zum Beispiel das Beratungsangebot der Verbraucherschutzzentrale. Vierzehntägig Donnerstag ist ein Berater von jeweils 14 bis 18 Uhr vor Ort. Darüber hinaus soll es Veranstaltungen zu verschiedenen Themen geben, in denen die Bürger aufgeklärt und informiert werden. „Geplant ist künftig auch eine kostenlose Rechtsberatung über die sächsische Anwaltskammer“, sagt Volker Pfitzner, der vor allem das präventive Angebot im Stadtteiltreff weiter ausbauen will. Ähnliches schwebt auch Julia Klöppel vor, die gern Verkehrsteilnehmerschulungen und Selbstbehauptungskurse etablieren möchte. Darüber hinaus soll es Deutschkurse geben, kleine Veranstaltungen wie Buchlesungen, eine regelmäßige Buchtauschbörse. „Wir möchten ein Frühlingsfest organisieren, einen Flohmarkt und auch das Stadtteilfest beibehalten. Es soll Kinonachmittage geben und für die ältere Generation einen Kaffeeklatsch“, zählt die Präventionsbeauftragte die vielen Ideen auf, die sie und Volker Pfitzner für die Belebung des Stadtteiltreffs haben. Und dabei muss das längst nicht alles sein. „Wir sind immer für Vorschläge offen.“ Sprechzeiten im Stadtteiltreff sind von Montag bis Donnerstag jeweils 9 bis 11 Uhr und 13 bis 15 Uhr, sowie Freitag 9 bis 11 Uhr. Telefonisch erreichbar sind die Mitarbeiter über die 03421 7781880.

 

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