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Fürstenhochzeit und „Dafne“ zur 1050-Jahrfeier

Planungen für Stadtjubiläum laufen auf Hochtouren - Bürgerideen sind herzlich willkommen

Ein denkwürdiges Ereignis wirft seine positiven Schatten voraus. Die Stadt Torgau feiert gemeinsam mit allen Bürgern und Gästen 1050 Jahre Ersterwähnung und macht 2023 damit zu einem Jubiläums- und Festjahr. Die Ersterwähnung Torgaus geht auf den 5. Juni 973 zurück.

Über das gesamte Jahr hinweg sind verschiedene Veranstaltungen in diesem geschichtlichen Zusammenhang geplant. Zudem gibt es eine Festwoche vom 18. bis 24. September, die den Höhepunkt des Stadtjubiläums bildet und gemeinsam mit „Torgau leuchtet“, also anlässlich Luthers Kirchweih, stattfinden soll. In den vergangenen Wochen wurden bereits verschiedene Ideen gesammelt und erörtert.

So haben die Organisatoren der Internationalen Sächsischen Sängerakademie vorgeschlagen, in Kooperation mit der Stadt und weiteren Partnern die Oper „Dafne“ von Heinrich Schütz (die in Torgau ihre Uraufführung erlebte) zum Auftakt des Festjahres am 4. Juni aufzuführen. Besagte Oper erlebte bekanntlich am 13. April 1627 in Torgau ihre Uraufführung.  Im kommenden Jahr soll auch wieder der Katharina-von-Bora-Preis an eine engagierte Frau vergeben und die Preisverleihung entsprechend ins Festjahr integriert werden. Eine hochkarätige Veranstaltung im Rahmen des Jubiläums wird auch das Sächsische Bläserfestival am 1. Juli 2023 in Kooperation mit der Dresdener Bläserphilharmonie.

Das engagierte Team des Stadt- und Kulturgeschichten Museums und viele weitere kulturelle Vereine überlegen derzeit, wie sie mit verschiedenen Aktivitäten und Veranstaltungen das Festjahr bereichern können. Im Museum ist zum Beispiel eine Sonderausstellung geplant, die historische Ansichten Torgaus zeigt. Die traditionelle Museumsnacht wird in die Festwoche eingebunden. Themenbezogene Ausstellungen hat auch der Kunst- und Kulturverein „Johann Kentmann“ in seiner Kleinen Galerie in Planung.

Weitere Ideen für die Ausgestaltung des Festjahres sind erwünscht. Teilen Sie uns gern mit, wie sie sich die 1050-Jahrfeier ihrer Heimatstadt vorstellen.  „In den jeweiligen Programmen sollten sich die Themen Renaissance und Reformation, die für Torgau bedeutend sind, wiederfinden“, erklärt die städtische Kulturreferentin Sarah Lippert und garantiert, dass auch die Torgauerinnen und Torgauer sowie die Ortsteile in die Programmgestaltung einbezogen werden.

Für die Festwoche gibt es bereits jetzt konkrete Pläne. So soll es mehrere Bühnen im Stadtgebiet und auf dem ehemaligen Landesgartenschau-Gelände geben. Hier werden Torgauer Bands und Vereine ihr Können unter Beweis stellen und zeigen, was Torgau Tolles zu bieten hat. Des Weiteren sind Themenmeilen vorgesehen, zum Vereinsleben, zum Thema Blaulicht, Inklusion und Mittelalter. Aber auch an die Jüngsten wird mit einer thematischen Meile gedacht. Die inzwischen traditionelle und legendäre Lichtkunst widmet sich im kommenden Jahr der Geschichte Torgaus und wagt einen interessanten Rückblick inklusive musikalischer Begleitung.  Natürlich wird es einen Festumzug geben und auf dem Schlosshof ist eine Fürstenhochzeit geplant.

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