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Nordsachsen Landrat macht Bürgermeistern Hoffnung

Erhalt der S-Bahn-Verbindung S4 Leipzig – Falkenberg auch über 2026 hinaus?

Der Einsatz für den Erhalt der S-Bahn-Verbindung S4 zwischen Leipzig und Falkenberg geht weiter. Bereits vor reichlich einem Jahr gründete sich eine überregionale Interessengruppe, um sich gemeinsam für den Fortbestand dieser wichtigen Verkehrsverbindung starkzumachen. Mit dabei sind seit Beginn unter anderem Torgaus Oberbürgermeister Henrik Simon, Arzbergs Bürgermeister Holger Reinboth, Beilrodes Bürgermeister René Vetter, die Verbandsgemeindebürgermeisterin von Bad Liebenwerda, Claudia Siebert, sowie Karsten Eule-Prütz, Bürgermeister der Stadt Herzberg.

Nach dem ersten öffentlichen Aufbegehren im Januar des vergangenen Jahres, das von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern aus allen betroffenen Regionen begleitet wurde, fand heute ein weiteres Treffen am Bahnhof Falkenberg statt. Vor Ort waren auch die Landräte Christian Jaschinski (Elbe-Elster-Kreis) und Kai Emanuel (Landkreis Nordsachsen), der zugleich Verbandsvorsitzender des Zweckverbandes Verkehrsverbund Nahverkehr Leipzig (ZVNL) ist.

Mit dem Treffen wollten die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie die Unterstützerinnen und Unterstützer erneut ein klares Zeichen setzen und die Bedeutung des Erhalts der S4 weit über das gerade begonnene Jahr hinaus unterstreichen. Dass die S4 über Torgau hinaus zunächst bis zum Ende dieses Jahres weitergeführt wird, ist ein erster Erfolg der gemeinsamen Bemühungen – nicht zuletzt dank einer Petition mit mehr als 5.400 Unterschriften.

Nun richten sich die Hoffnungen auf eine langfristige Perspektive. Nordsachsens Landrat Kai Emanuel machte heute Mut und verwies auf die anstehende Verbandsversammlung Anfang März, in der über eine Verlängerung des Erhalts der Strecke bis 2030 entschieden werden soll. „Ich glaube, wir hatten bisher noch keine Vorlagen, die nicht beschlossen wurden“, so seine Aussage in Falkenberg.

Wünschenswert wäre in diesem Zusammenhang auch ein klares öffentliches Bekenntnis des Landes Brandenburg zur S4. Ein entsprechendes Bittschreiben hat die Interessengemeinschaft vor wenigen Tagen an Verkehrsminister Detlef Tabbert gerichtet.

Der Einsatz für den Erhalt der S4 geht weiter – für eine starke, verlässliche und nachhaltige Mobilität in unserer Region.