Torgau im Klimawandel: Maßnahmen & Strategien
Im ersten Schritt und aufbauend auf den bestehenden Hitzeaktionsplan der Altstadt erarbeitet die Stadt Torgau aktuell ein Konzept zur Klimaanpassung. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz, gemeinsam mit der Projektträgerin ZUG, unterstützt die Stadt bei diesem Projekt mit einer Förderung (Förderkennzeichen 67DAAN1071), welche seit dem 01.04.2025 läuft und bis zum 30.04.2027 geht. Ziel ist es, herauszufinden, welche Orte in Torgau insgesamt besonders von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind und wo dringender Handlungsbedarf besteht. Darauf aufbauend werden passende Maßnahmen entwickelt.
Das im Projekt erstellte Konzept ist die Grundlage und künftige Fördervoraussetzung für die spätere Umsetzung dieser Maßnahmen. Dabei werden besonders dringende Maßnahmen zuerst umgesetzt. Ein Drittel davon sind naturbasierte Lösungen. Das bedeutet: Es werden natürliche Elemente genutzt, zum Beispiel Bäume, Grünflächen oder Wasserflächen, um das Klima in der Stadt zu verbessern.
Die Stadt hat bereits erste Maßnahmen zur Begrünung, Verschattung, Hitzeschutz und Prävention umgesetzt und ist hier parallel in der Planung.
Beispielhaft sind hier die geplanten EFRE-Maßnahmen zu benennen. Auch der Trinkbrunnen am Marktplatz sorgt an heißen Tagen für Abkühlung.
Torgau ist weiter Teil eines Verbundprojektes (Torgau-Arzberg, Belgern-Schildau) mit Maßnahmen zum Wasserrückhalt in der Landschaft.
Auch privat initiierte Maßnahmen für eine erfolgreiche Klimaanpassung in der Stadt, wie der Kulturgarten am Kulturhaus Torgau, wurden bereits umgesetzt.