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Gelegen im Nordwesten des Freistaates Sachsen, an der Elbe zwischen Wittenberg und Meißen, ist Torgau eine Stadt mit einer über eintausendjährigen Geschichte.

Foto: Eileen Jack
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Torgau, umgeben von einer intakten Elbaue-Landschaft und großflächigen Waldgebieten, kann auf eine mehr als tausendjährige Geschichte verweisen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Stadt im Jahr 973. Sie zählt zu den bedeutendsten und schönsten Renaissancestädten Deutschlands. Im 16. Jahrhundert war Torgau das politische Zentrum Sachsens und der Reformation. Bekannt ist in diesem Zusammenhang Martin Luthers Spruch: „Wittenberg ist die Mutter, Torgau die Amme der Reformation“. Die Blütezeit des 16. Jahrhunderts bestimmt das Stadtbild bis in die heutige Gegenwart.

 

Während der Reformation blühten  Wissenschaft, Kunst und Kultur auch in Torgau regelrecht auf. In dieser Epoche weilten und wirkten namhafte Gelehrte und Künstler in der Stadt. Zu ihnen zählt neben dem Reformator Martin Luther und dessen Frau Katharina von Bora auch dessen Freund und musikalischer Berater Johann Walter. Die von Johann Walter gebildete Torgauer Stadtkantorei wurde zum Ur- und Vorbild des lutherischen Kantoreiwesens.

 

Weitere Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen, sind unter anderem Johann Kentmann (Mediziner und Naturforscher, Stadtphysicus), Samuel Hahnemann (Begründer der Homöopathie), Louis Marie de Narbonne-Lara (französischer General und Diplomat, 1813 Gouverneur von Torgau), Gustav von Rauch (preußischer General und Generalinspekteur der preußischen Festungen, später Kriegsminister), Paul Herrmann (Professor am Mackensen-Gymnasium, dem heutigen Johann-Walter-Gymnasium) und Emil Laube (Kunstmaler).

 

Erreicht man Torgau aus östlicher Richtung, so ist auffällig, dass die Stadtansicht von Schloss Hartenfels dominiert wird. Mit dem Bau der Schloss-Anlage wurde im 15. Jahrhundert begonnen und im 16. Jahrhundert fand der prachtvolle bau seine Vollendung. Es handelt sich um das größte vollständig erhaltene Schloss der Frührenaissance in Deutschland und eines der Hauptwerke der Sächsischen Renaissance. Auf der Hofseite des sogenannten Johann-Friedrich-Flügels - auch Ostflügel genannt - befindet sich der repräsentativ gestaltete Wendelstein, eine fast 20 Meter hohe freitragende steinerne Wendeltreppe.

 

Auch aus musikalischer Sicht hat Schloss Hartenfels eine besondere Bedeutung: Man ist davon überzeugt, dass mit „Daphne“ von Heinrich Schütz 1627 in Torgau die erste deutsche Oper uraufgeführt wurde. Die Kapelle oder Schlosskirche von Schloss Hartenfels wurde 1543–1544 von Nikolaus Gromann erbaut. Sie gilt als der erste protestantische Kirchenneubau der Welt. Die Schlosskapelle wurde im Jahr 1544 von Martin Luther persönlich eingeweiht.

 

Die sehenswerte Innenstadt ist von prächtigen Bürgerhäusern gekennzeichnet. In fast 20 musealen Einrichtungen wird auf teils eindrucksvolle Art und Weise die vielfältige und mehr als tausendjährige Geschichte Torgaus dargestellt.  Einzigartige Einblicke in die Stadtgeschichte und in die originale Bausubstanz bietet das Torgauer Stadt- und Kulturgeschichtliche Museum und der sich dem Museum anschließende Torgauer Museumspfad mit weiteren sechs Objekten, die in der Innenstadt allesamt fußläufig gut erreichbar sind.

 

Aus der jüngeren Geschichte heraus ist Torgau durch die historisch und international bedeutsame Begegnung zwischen amerikanischen und sowjetischen Soldaten am 25. April 1945 an der Elbe bekannt. Hier sollen die Soldaten das Ende des Zweiten Weltkriegs per Handschlag besiegelt haben.

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